Auf der Suche nach Gemeinschaft mit anderen und vor allem Gott waren die Teilnehmer der Reise nach Taizé. Mitfahren durften Neunt-, Zehnt- und Elftklässler in Begleitung von Frau Naujock und Herrn Hirt.
Nach einer langen Anreise mit Zug und Bus kamen wir um kurz vor halb Zehn in Taizé an und wurden sofort von einer Freiwilligen in Empfang genommen, die uns ein paar Dinge wie den Tagesablauf schilderte, der zwar durchstrukturiert war, aber trotzdem viele Freiheiten beinhaltete. Anschließend bezogen wir die Baracken, in denen wir die nächsten Tage verbringen sollten - obwohl Baracken die eigentliche Bezeichnung ist, aber einen falschen Eindruck hinterlässt. Die Unterkünfte erinnerten mehr an kleine Jugendherbergenzimmer, bei denen man beim Verlassen der Tür sofort draußen steht und nicht noch ein Haus verlassen muss. Abgesehen davon, dass sie sehr klein und nicht leicht zu lüften waren und man sie außerdem nicht abschließen konnte, waren die Zimmer aber tatsächlich sehr wohnlich.
