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Alumni des Jahrgangs 1996 zu Gast am Fichte
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Alumni des Jahrgangs 1996 zu Gast am Fichte

Es ist doch immer wieder interessant, wie unterschiedlich Schulführungen mit unseren ehemaligen AbiturientInnen sind. Am Samstag, den 26.9.2026, war der Abiturjahrgang 1996 zur Feier seines 30-jährigen Jubiläums zu Gast an seiner alten Schule. Eine recht große Gruppe von ungefähr 30 Alumni war da - und schon der Beginn war anders. Ein Großteil der Gruppe war schon früher als vereinbart da, denn man wollte noch ein bisschen Tischtennis spielen und hatte dazu eigene Schläger mitgebracht. Der Grund: Der Jahrgang hatte sich damals für die Anschaffungen der Tischtennisplatten engagiert.

Zudem gab es noch die vor 30 Jahren erstellten Graffiti zu bestaunen, die tatsächlich so lange in der Feuerwehrzufahrt gehalten haben. Da waren doch einige überrascht, denn ungefähr drei Viertel des Jahrgangs war seit dem bestandenen Abitur nicht mehr am Fichte. Und natürlich gab es deshalb einiges zu bestaunen, was sich in der Zeit geändert hat: vom Brückenbau bis zum neugestalteten Schulhof bis hin zum Lehrerzimmer. Als man dann ein Klassenzimmer im Brückenbau besichtigt hat, wollten die Ehemaligen noch ihren alten Abifilm anschauen - das hatten sie im Vorfeld schon angefragt. Und es war erstaunlich, wie sehr sich Abifilme thematisch und technisch von denen von heute unterscheiden. Interessant war auch, dass der Jahrgang wenig Fragen zur Schule stellte, viele waren einfach glücklich, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen, was aber auch zu einem sehr entspannten Nachmittag beigetragen hat - so viel gelacht wurde selten bei einer Schulführung. Verblüfft stellte man vor der Bilderwand des Kollegiums fest, dass von den alten Lehrerinnen und Lehrern des Jahrgangs tatsächlich niemand mehr im Dienst ist. Nur Herrn Müller, unseren Hausmeister, kannte die Gruppe noch. Aber der Jahrgang hatte diesbezüglich vorgesorgt und unsere beiden ehemaligen Kolleginnen Frau Wieland und Frau Pitzer mitgebracht. Nach über zwei Stunden musste man sich schließlich auf den Weg machen, um den Tag in der Heiligen Sophie noch gemütlich ausklingen zu lassen. Die Führung selbst hat allen gut gefallen und die meisten hatten durchaus schöne Erinnerungen an ihre alte Schule.